Parodontitis ist eine weit verbreitete, aber oft unterschätzte Erkrankung des Zahnhalteapparates. Sie entsteht nicht durch einen einzelnen Auslöser, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Bakterielle Beläge spielen dabei eine wichtige Rolle, ebenso jedoch individuelle Einflüsse wie das Immunsystem, hormonelle Veränderungen, Allgemeinerkrankungen, Stress oder genetische Veranlagung.
Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann sich die Entzündung in die Tiefe ausbreiten und den Knochen um die Zähne schädigen.
Unbehandelt kann Parodontitis zu Zahnverlust führen, den gesamten Organismus belasten und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall nachweislich erhöhen.
Dr. Tobias M. Fritsch M.Sc. ist Master of Science in Oraler Implantologie und Parodontologie.
Dank dieser vertieften Fachausbildung verfügt er über umfangreiche Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates.
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Je nach Ausprägung kann sie nicht vollständig geheilt, jedoch durch individuell abgestimmte Maßnahmen langfristig stabilisiert werden.
Ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung ist die sorgfältige Entfernung von Belägen und Bakterien an Zahnoberflächen, Zahnhälsen und Wurzeloberflächen – immer eingebettet in ein ganzheitliches Behandlungskonzept.
Ozonbehandlung: Antibakteriell und entzündungshemmend
Mikrobiologischer Test (Bakterientest)
Gezielte Analyse der individuellen Keimbesiedelung
Nachsorgekonzept (UPT – unterstützende Parodontitistherapie)
Langfristige Sicherung und Stabilisierung des Behandlungserfolgs